Sitzungsverlauf

Im Gespräch vor der Behandlung wird erörtert, was Sie als Klientin oder Klient in meine Praxis geführt hat. Schritt für Schritt versuchen wir ein umfassendes Bild der Situation aufzudecken, wobei nicht nur die Probleme, sondern auch die Ressourcen und Potentiale beleuchtet werden, um zu erkenne, wo Kraftreserven liegen.

 

Nach dem Gespräch legen Sie sich in bequemer Kleidung auf die Liege. Es kann jedoch auch im Sitzen, Stehen oder am Boden gearbeitet werden. Nach Orientierung und Absprache gehe ich als Therapeutin mit Ihnen in Berührung.

Die Hände werden an spezifische Körperstellen gelegt, die Anhaltspunkte über diverse Körpersysteme (bspw. Nerven-, Knochen-, Lymph-, Hormon-, Muskel-, Blutsystem) liefern.

 

Ziel ist es, für Sie einen stillen Rahmen zu schaffen, in dem Ihr Nervensystem herunterfahren kann, weil es mit möglichst wenigen Reizen von aussen konfrontiert wird. In diesem stillen Zustand erhält die Lebenskraft Raum, sich um selbstregulatorische Aufgaben zu kümmern. Durch die manuelle Verbindung zwischen Klient und Therapeut erhält die Praktizierende Einblick ins System des Klienten, erkennt, wo dessen Lebenskraft am Arbeiten ist und kann sie gegebenenfalls mit feinsten Impulsen dabei unterstützen.

Genau das ist der Aspekt, den die Biodynamik ausmacht: Es geht darum, dass das System des Klienten und nicht der Therapeut entscheidet, was wann und wo zu bearbeiten ist.

Bild: craniosuisse

Daher ist diese Methode auch für stark be- oder gar überlastete Nervensysteme bestens geeignet.

 

Wohlwollen, Achtsamkeit und Orientierung zum Gesunden werden in der Biodynamischen Craniosacral Therapie grossgeschrieben.

 

Eine Behandlung dauert in der Regel 60 bis 90 Minuten. Die Anzahl und Häuffigkeit der Sitzungen orientieren sich am Genesungsprozess.

 

 

 

 

«Wenn wir uns ohne Unterlass äusseren Reizen aussetzen, hindern wir uns daran, auf innere Reize zu reagieren.»

Maxwell Winston Stone